23. Juni 2022 | 07:00 Uhr
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Diese besonderen Orte empfehlen Touristiker

Die Tipps der Reiseprofis für das grüne Spanien spiegeln die Vielfalt der vier autonomen Regionen wider. Zum Ende der Welt, in einer spannenden Stadt, hoch in den Bergen oder tief unter Tage warten besondere Erlebnisse.

Kap Finisterre

Der Leuchtturm am Kap Finisterre im Sonnenuntergang

"Unbedingt ans Ende der Welt fahren", rät Matthias Sorke. Der Reiseexperte ist Area Manager beim Studienreisespezialisten Studiosus. Gemeint ist mit dem Ende der Welt natürlich das Kap Finisterre am Atlantik in Galicien. Der Blick geht nach Westen, Richtung Amerika. Und: "Vielleicht mit einem Glas Albariño, dem Weißwein, der im Nordwesten Spaniens angebaut wird, auf den Sonnenuntergang anstoßen."

Michael Knapp, Geschäftsführer des Gruppenreiseanbieters Gebeco, legt Reisenden unbedingt die Picos de Europa ans Herz. In dem Kalksteinmassiv des Kantabrischen Gebirges, dem ältesten Nationalpark Spaniens, sei ein Ort besonders hervorzuheben, sagt er: die "Heilige Höhle von Covadonga". An dieser Stelle vereine sich Naturhighlight mit kulturellem Erbe. "Es ist die Stätte des spanischen Nationalstolzes schlechthin. Kein Wunder also, dass die Höhle zu den geheimen Lieblingsorten der Spanier zählt", so der Chef der TUI-Beteiligung. Um die Höhle in den Ausläufern des Mount Auseva, die eine Staue der Junfrfrau von Covagonda beherbergt und der Verehrung der Jungfrau Maria gewidmet ist, ranken sich mehrere Mythen um Schutzsuche und Vergebung.

Pulsierendes Leben und spannende Einblicke

Für den Wanderreisespezialisten ASI Reisen zählt Bilbao zu den Top-Attraktionen in Spaniens Norden. Die außergewöhnliche Stadt liegt ebenso an der Küste wie am Ufer des Nervión. Direkt am Fluss wartet die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt: das Guggenheim Museum. Um einen Blick auf den alten Teil der Stadt zu werfen, empfehle sich der Besuch im Casco Viejo, der Altstadt Bilbaos. Mit dem Flughafen, der von mehreren deutschen Airports aus direkt angeflogen wird, ist Bilbao zudem ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der nordspanischen Atlantikküste.

Ein besonders Bergbauerlebnis stellt das Spanische Fremdenverkehrsamt Turespaña in die Liste seiner Tipps für Asturien. Der traditionelle Beruf des Bergarbeiters ist mit Asturien so eng verbunden, dass noch heute die Spuren seiner jüngsten Vergangenheit zu sehen sind. Um in das authentische Ambiente der Bergarbeiter einzutauchen, können Besucher zum Beispiel das Bergbaumuseum von Arnao besuchen, dessen Kohlenbergwerk die erste Untersee-Lagerstätte Spaniens war. Auch der kuriose Ort Bustiello ist einen Besuch wert, um sich eine Idee davon zu machen, wie die Bergbauer einst lebten. Mutige können einen Tag in der Zeche Sotón bei San Martín del Rey Aurelio verbringen, dem einzigen Kohlenbergwerk Europas, das Führungen unter Tage in bis zu 500 Metern Tiefe anbietet. In unmittelbarer Nähe warten zwei Museen mit Informationen auf.

Unter die Erde geht es auch in Kantabrien. 30 Kilometer westlich von Santander liegt die Höhle von Altamira, ein Unesco-Weltkulturerbe, laute ein Tipp für besondere Orte. Dort gibt es mehr als 260 Felszeichnungen aus der Steinzeit zu bewundern, die teilweise 14.500 Jahre alt sind. Deutlich jünger, aber ebenfalls spektakulär ist die Villa el Capricho, was so viel wie Laune bedeutet. Dieses Sommerhaus hat der bekannte Architekt Antoni Gaudi Ende des 19. Jahrhunderts in Comillas gebaut.

Mehr über die Regionen Galicien, Asturien, Kantabrien und Baskenland erfahren Sie mit unserer Themenwoche Grünes Spanien auf Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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