25. November 2020 | 12:01 Uhr
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Sun Express setzt auf Provision und Agentur-Incentives

Die Fluggesellschaft zahlt auch 2021 eine Reisebüroprovision, allerdings werden die Staffeln gegenüber 2020, als sie rückwirkend abgesenkt worden waren, angehoben. Um überhaupt an eine kleine Vergütung zu gelangen, sind zum Beispiel statt 20.000 Euro Umsatz 25.000 fällig.

Sun Express Boeing737 Foto Sun Express

Su Express zahlt Reisebüros weiter eine kleine Provision

Für Reisebüros, die mit dem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines kleinere Umsätze machen, sind die bei 0,5 Prozent beginnenden Vergütungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber da sich der Vertrieb ohnehin längst daran gewöhnt hat, an Flugtickets über Servicegebühren verdienen zu müssen, bedeutet die direkt von der Airline kommende Provisionsauszahlung immerhin eine Anerkennung. Schließlich ist branchenweit längst die Nullprovision die Regel. Wer mindestens eine halbe Million Euro mit Sun Express umsetzt, erhält im nächsten Jahr übrigens vier Prozent Provision, ab 250.000 Euro Umsatz sind es drei Prozent.  

Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei Sun Express, erklärt dazu, der Türkei-Flieger habe sich „schon in der Vergangenheit gegen den Trend gestemmt und uns mit unserem Vergütungsmodell klar als verlässlicher Partner des stationären Vertriebs positioniert“. Außerdem betont Schober, Sun Express werde Agenturen weiterhin Preisgleichheit in allen Vertriebskanälen gewährleisten und „ausnahmslos alle Tarife und Preisaktionen für sie zugänglich“ machen.

Als Incentive bietet die Airline Reisebüros pro 50.000 Euro Umsatz ein Freiticket an – maximal können es fünf sein.

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