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23. Oktober 2017

JT-Kunden bekommen Mahnung vom Anwalt

Einige Urlauber erhielten Post von einer Kanzlei, weil sie der Abbuchung der Zahlung für ihre gebuchte Reise mit dem insolventen Veranstalter widersprochen hatten. In den Schreiben werden nun neben dem Reisepreis zusätzlich Gebühren erhoben. Eine vorliegende Mahnung datiert auf den 18. Oktober und bezieht sich auf eine Reise, die am 3. November beginnen soll. Dabei hatte JT Touristik erst am 17. Oktober die Durchführung dieser Reisen zusichern können. Gloobi

Aldiana findet neuen Insolvenzversicherer

Der Clubanbieter hat einen Ersatz für die Generali gefunden, die dieses Geschäft aufgibt. Reisen ab Januar sind jetzt über die Swiss-Re abgesichert. Sobald die Sicherungsscheine vorliegen, will Aldiana diese an die Kunden versenden und eine Anzahlung kassieren. Touristik Aktuell

Techniklösungen zur neuen Reiserichtlinie

Damit Reisebüros ab Juli 2018 das je nach Beratung richtige Formular nicht selbst heraussuchen und händisch ausfüllen müssen, arbeiten IT-Dienstleister an automatisierten Lösungen. "Die Fehleranfälligkeit wäre sonst zu groß", ist Traveltainment-Chef Oliver Rengelshausen überzeugt. Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf sei in jedem Fall aber eine genaue Datenpflege der Agenturen. Travel Talk

Lufthansa will Airberlin-Tickets nicht akzeptieren

Die größte deutsche Fluggesellschaft lehnt Forderungen ab, nach denen sie Tickets, die Kunden für Airberlin-Flüge gekauft haben, akzeptieren soll. Lufthansa und Eurowings seien aktuell extrem gut gebucht und es gebe keine Kapazität für weitere Passagiere. Allerdings will der Kranich gestrandeten Airberlin-Kunden für Rückflüge bis zum 15. November einen Rabatt von 50 Prozent einräumen. Gloobi